Einbecker Buswirrwarr gelöst: Stadt stellt komplett auf Schienenverkehr um

Nach anhaltender Debatte, wie sich die Streckenreaktivierung „Einbeck-Mitte – Einbeck-Salzderhelden“ auf den Busverkehr auswirken wird, hat sich Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek zu einer radikalen Lösung entschlossen, um eine einheitliche Gestaltung des öffentlichen Nahverkehrs zu erreichen und Klarheit in die Diskussion zu bringen:
Die Bierstadt wird mit einem komplexen Schienennetz ausgestattet, so dass künftig ausschließlich Züge durch die Straßen rollen!
Alle Bushaltestellen werden folglich zu Kleinstbahnhöfen umgerüstet und Straßenkreuzungen mit beschrankten Bahnübergängen versehen.
Die Busfahrer der Ilmebahn bekommen eine Jobgarantie, müssen allerdings an einer Umschulung zum Eisenbahnfahrzeugführer teilnehmen.
Bauamtsleiter Frithjof Look schätzt die Kosten der Gleisverlegung auf 100 Millionen Euro.
Für die Zeit der Baumaßnahmen, die ca. fünf Jahre andauern werden, müssen sich die Bürgerinnen und Bürger auf erhebliche Verkehrsbehinderungen und umfangreiche Sperrungen einstellen.
Übergangsweise setzt die Ilmebahn Fahrradrikschas ein, die aufgrund ihrer kompakten Bauweise und Wendigkeit auch in den engen Baustellenbereichen verkehren können.