Überregionaler Erfolg: Einbecker Sch(l)aufenster in Amsterdam!

Sch(l)aufenster statt Graufenster! Mit diesem Slogan wirbt die Einbecker Sch(l)aufenster-Bürgerinitiative für eine attraktive Gestaltung von Schaufenstern leerstehender Ladengeschäfte in der südniedersächsischen Bierstadt.
Die erfolgreiche Initiative findet nun sogar Nachahmer in großen europäischen Metropolen!
So setzt der heruntergekommene Amsterdamer Stadtteil „De Wallen“ ebenfalls auf eine phantasievolle Aufmachung leerer Schaufenster und orientiert sich dabei an dem kleinen Vorbild aus Deutschland.
Verschiedene Kleinunternehmer haben sich zusammengeschlossen und die vormals schäbigen Schaufenster im Zentrum der Stadt mit einem frischen Beleuchtungskonzept versehen.
Die Laden- und Glasflächen werden in freundlichen Rottönen ausgeleuchtet und ziehen jährlich viele Besucher aus aller Welt an.
Gerade unter männlichen Touristen gelten die Sch(l)aufenster als Hauptattraktion der Grachtenstadt.
Die Niederländer gehen bei der Dekoration ganz neue Wege:
Statt statischer Elemente kommen freundliche Damen zum Einsatz, die gegen ein kleines Entgelt sogar Zutritt zu den hinteren Räumlichkeiten gewähren. Gerade an kalten und regnerischen Tagen eine nette Geste holländischer Gastfreundschaft!
Ob sich Teile des niederländischen Erfolgskonzepts wiederum in Einbeck umsetzen lassen, bleibt vorerst abzuwarten. Stadtführer sprechen sich für eine Prüfung aus und arbeiten schon an einer neuen Abendtour: „Helles Bier und rote Schatten“.

Bildquelle: Von Rungbachduong – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4033990