Gleiches Recht für alle: Pyrotechnik- und Nazi-Zonen in deutschen Fußballstadien?

Der Fußballfan lebt nicht vom Spiel allein. Auch das Abbrennen von Pyrotechnik, Prügeleien und das Grölen rassistischer und rechtsradikaler Parolen gehört mit dazu.
Selbst massive Polizeiaufgebote, die der Steuerzahler Wochenende um Wochenende finanziert, können die illegalen und gefährlichen Aktivitäten nicht verhindern.
Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) schlägt deshalb vor, Pyro-Zonen einzurichten, in denen das Anzünden der Freudenfeuer offiziell erlaubt ist. Lästige Scharmützel mit den Ordnungshütern gehörten damit der Vergangenheit an.
Im Rahmen des Gleichbehandlungsgrundsatzes fordert der „Verband fußballltreuer Nationalsozialisten“ (VfN), dass nicht nur die „Pyros“ einen eigenen Bereich bekommen, sondern auch Nazi-Zonen vorgehalten werden.
Markus H., rechtsradikaler Fan: „Ich möchte endlich mal in einem Block stehen, der genügend Abstand zum Vordermann bietet, um ungestört den Hitlergruß auszuüben. Auch das Bananenwerfen auf afrikanische Spieler wäre so viel einfacher und nicht so anstrengend.“
So ist Fußball: Sieg der Mannschaft, Heil den Fans!