Langsames Internet: Dorfbewohner lässt sich für zwei Monate beurlauben!

Ein 35-jähriger Angestellter aus einem kleinen Dorf in Südniedersachsen möchte sich für zwei Monate beurlauben lassen. Hintergrund: Der Lohnsachbearbeiter eines mittelständischen Unternehmens träumt nicht etwa von einer längeren Reise, sondern hat sich vorgenommen, einfach mal ein youtube-Konzertvideo am Stück zu sehen!
Aufgrund der unterirdischen Internetgeschwindigkeit in seinem kleinen Ort benötigt der Musikfan für den zweistündigen Film ca. zwei Monate, wenn er täglich 20 Stunden vor dem Rechner sitzt!
Timo R. zu seinem Vorhaben: „Meine Familie unterstützt mich und ist gerne bereit, den Gürtel etwas enger zu schnallen, damit ich für zwei Monate zuhause bleiben kann. Ich werde die Mahlzeiten am Bildschirm einnehmen und meinen Platz nur für Toilettengänge verlassen. Das wird hart, aber das Konzert möchte ich unbedingt mal am Stück sehen.“
Unternehmen sehen sich immer häufiger mit solchen und ähnlichen Anfragen konfrontiert und befürchten auf Dauer Einbußen bei der Produktivität.
Mitarbeiter, die im Tal der Breitbandlosen leben, täuschen auch häufig chronische Krankheiten vor und fehlen dann für längere Zeit am Arbeitsplatz.
Experten gehen davon aus, dass 30 Prozent aller Psychosen nur simuliert sind, weil das Internet zu langsam ist!
In vielen psychiatrischen Fachkliniken wurden deshalb die Internetzugänge für Patienten abgeschafft, um keine falschen Anreize zu schaffen.