Gipfel der Provokation: NOM-Kennzeichen in Einbeck gesichtet!

Nach der dreisten Plakat-Aktion der Albert-Schweitzer-Klinik Northeim und dem damit verbundenen Versuch, Pflegekräfte aus Einbeck abzuwerben (crazyspektive berichtete), kommt nun ein Angriff aus der Kreisstadt, der Rat und Bürger in Aufruhr versetzt:
Auf den Straßen der Bierstadt wurden wiederholt PKW mit NOM-Kennzeichen gesehen!
Nach ersten Einschätzungen eines sofort eingerichteten Krisenstabs handelt es sich dabei wohl tatsächlich um Fahrzeuge, die dauerhaft in Einbeck zugelassen sind!
Die betroffenen Halter konnten zu den Vorkommnissen noch nicht befragt werden.
Einige Ratsherren gehen aber davon aus, dass Unbekannte die ursprünglich angebrachten EIN-Kennzeichen in einer Nacht- und Nebel-Aktion mit den NOM-Schildern überklebt haben.
Eine andere Erklärung gibt es nicht!
PKW-Führer, die keine abschließbare Garage besitzen, sollten ihre Kennzeichen abmontieren und nachts an einem sicheren Ort aufbewahren.
Nach Einschätzung der Bürgermeisterin Dr. Sabine Michalek ist die öffentliche Sicherheit auf Dauer nur mit dem Wiederaufbau der Einbecker Stadtmauer zu gewährleisten.
Dieser Schritt wirkt rückwärtsgewandt, erscheint aber nach den jüngsten Vorfällen unumgänglich.
Die Stadt wird deshalb zum kommenden Ausbildungsjahr den Ausbildungsgang „Hellebardenträger im Ordnungsdienst“ einrichten. Ausgebildete Hellebardenträger kommen perspektivisch als Sicherheitskräfte an den Stadttoren zum Einsatz.
Bewerbungen nimmt der Fachbereich „Sicherheit und Ordnung“ ab sofort entgegen.