Anti-Terror-Kampf: Sächsische Polizei ordert 2000 Steckdosenleisten

Nach dem erfolgreichen Anti-Terror-Einsatz syrischer Flüchtlinge analysieren Spezialisten der sächsischen Polizei den Laien-Zugriff, der zur Verhaftung des mutmaßlichen Anschlagsplaners Dschaber al-Bakr führte. Drei Syrer hatten den potenziellen Sprengstoffattentäter in einer Wohnung in Leipzig überwältigt, mit dem Kabel einer Steckdosenleiste gefesselt und der Polizei übergeben.
Der Terrorverdächtige konnte sich vorher in Chemnitz dem Zugriff einer hochgerüsteten Spezialeinheit entziehen und entkommen.
Das sächsische LKA zu den Vorkommnissen: „Beim Einsatz in Chemnitz fehlten uns geeignete Fixierungsmittel, weshalb wir zu zögerlich vorgegangen sind. Perspektivisch wollen wir unsere Spezialkräfte deshalb flächendeckend mit modernen Steckdosenleisten ausrüsten.
Die drei syrischen „Helden“ zeigten sich bei der Übergabe des Verhafteten verwundert: „Dass ein so modernes Land wie Deutschland seine Polizeikräfte ohne Steckdosenleisten in den Einsatz schickt, ist unverantwortlich und für uns unbegreiflich!