VW-Tierversuche: Affen auch im Konzernvorstand eingesetzt!

Widerlich und absurd!“ Mit diesen Worten kommentierte Ministerpräsident Stephan Weil die VW-Tierversuche, bei denen Affen stundenlang Abgase einatmen mussten.
Die ganze Dimension des Skandals kommt allerdings erst jetzt ans Licht; denn nach neuesten Erkenntnissen der Ermittler wurden die Tiere auch im Rahmen fragwürdiger Tests als Versuchsaffen in der VW-Vorstandsetage eingesetzt.
Besonders schlimm traf es einen Borneo-Orang-Utan, der monatelang den Platz von Martin Winterkorn einnehmen musste. Die Wissenschaftler gingen wohl auch so weit, das unschuldige Tier in Winterkorns Villa in München-Bogenhausen unterzubringen! Der Menschenaffe wurde unter erbärmlichsten Bedingungen gehalten. Dazu gehörte beispielsweise eine Feinkost-Käfer-Zwangsernährung, die Tierschützer als schwerwiegenden Verstoß gegen das Tierschutzgesetz werten.
Ob die Affen als verantwortliche Akteure in die Dieselaffäre verwickelt sind, bleibt vorerst abzuwarten.
Experten gehen aber davon aus, dass die Tiere zu intelligent sind, um solch dämliche Entscheidungen zu treffen!