Erkenntnis zum 26. Jubiläum der Einheit: Antifaschistischer Schutzwall war andersrum gemeint!

Am 19. Januar 1989 sagte Erich Honecker: „Die Mauer wird in 50 und auch in 100 Jahren noch bestehen bleiben, wenn die dazu vorhandenen Gründe nicht beseitigt werden.

Die Mauer ist bekanntlich weg, allerdings haben die Feierlichkeiten zur Deutschen Einheit in Dresden klar aufgezeigt, dass ein Schutzwall dringend erforderlich wäre, um den Westen der Bundesrepublik vor faschistischen Ost-Schreihälsen zu schützen.

Immer mehr ältere Bürgerinnen und Bürger aus den alten Bundesländern sehnen sich deshalb nach einer bewachten Grenzanlage zurück.

Rita S. aus Duderstadt: „Die Bilder pöbelnder Demonstranten aus Dresden machen mir Angst. Mit der Mauer und den bewaffneten Grenzsoldaten im Rücken habe ich mich einfach sicherer gefühlt.

Die Bewertung der Geschichte muss vor dem Hintergrund der Vorfälle in Sachsen komplett neu erfolgen. Erich Honecker hat es tatsächlich geschafft, den Westen mit einem gut ausgebauten Schutzwall vor faschistischen Ost-Wutbürgern zu schützen.

Prof. Dr. Winfried Herdecke, Historiker und Politologe: „Wir haben Erich Honecker Unrecht getan. Wer konnte denn auch ahnen, dass der antifaschistische Schutzwall einfach nur andersrum gemeint war!