Mordverdacht: Diesel-PKW in München festgenommen!

Ein Renault Grand Scénic 160 dCi stößt innerorts 1.674 Milligramm Stickoxide pro Kilometer aus und gilt damit als Spitzenreiter der Luftverpester unter den Dieselfahrzeugen.
Nun wurde ein Renault Grand Scénic in München von der Kriminalpolizei festgenommen.
Dem Fahrzeug wird vorgeworfen, einen 63-jährigen Frührentner aus dem Stadtteil Schwabing getötet zu haben.
Aufmerksame Passanten beobachteten den weißen Franzosen mit laufendem Motor vor dem Wohnhaus des Asthmatikers.
Kurze Zeit später ereignete sich der tödliche Anfall des Mannes, der wohl versehentlich das Fenster zur Hauptstraße öffnete.
Der herbeigerufene Notarzt, der nur noch den Tod des Rentners feststellen konnte, äußerte noch am Tatort den Verdacht, dass Stickoxide im Spiel sein könnten.
Weiterführende Untersuchungen der Pathologie haben den Verdacht erhärtet, so dass dem zuständigen Haftrichter keine andere Wahl blieb, als das Fahrzeug verhaften zu lassen.
Der Fahrzeughalter zeigt sich angesichts des schweren Tatvorwurfs fassungslos: „Das Auto verhielt sich als treuer Familientransporter völlig unauffällig. Ich kann nicht glauben, dass wir einen Mörder in unserer Garage beherbergten!
Der Franzose schweigt zu den Anschuldigungen. Im Falle einer Verurteilung droht ihm die Hinrichtung durch die Schrottpresse!

Bildquelle: Alexander MiglRenault Grand Scenic IVCC BY-SA 4.0