Wutbürger-Zubehör: Psychologen empfehlen Wutball

Dass gefühlte Ohnmacht zu Wut führen kann, ist seit langer Zeit bekannt.

Wut ist die Steigerung von Ärger und nur schwer zu beherrschen, wie uns die verbalen Ausraster der Pegida-Wutbürger („Volksverräter“, „Stinktier“ und „Fotze“) immer wieder zeigen.

Nun bringt der Therapiefachhandel ein geniales Tool auf den Markt, das passgenau auf die (schwierige) Zielgruppe abgestimmt ist: den Wutball.

Wutbälle sollen einem Kontrollverlust vorbeugen und negative Energien sozialverträglich ableiten.
Wer sich also aufgrund der Flüchtlingspolitik der Kanzlerin ohnmächtig fühlt, der kann aufkommende Wut an dem Ball auslassen.
Das Design ist dem Standard-Wutschläger (Baseballschläger) angepasst, um Schwellenängste bei der Benutzung abzubauen.
Streetworker und Polizisten werden die Wutbälle künftig auf Pegida- und NPD-Kundgebungen verteilen.
Momentan empfehlen Polizeipsychologen das Modell „Merkel“.
Der Hersteller der Bälle plant aber auch die Serien „Homosexuelle“ und „Obdachlose“.