3 Stunden nicht geantwortet: Mann für tot erklärt!

Der 47-jährige Ralf P. kann immer noch nicht fassen, dass er offiziell nicht mehr unter den Lebenden weilte.
Angehörige und Arbeitskollegen hatten den Mann als verschollen gemeldet, weil er nicht innerhalb von drei Stunden auf E-Mails antwortete.
Die eingeschaltete Polizei konnte sich auch keinen Reim auf das ausbleibende Feedback machen und riet der besorgten Ehefrau, eine Todeserklärung beim zuständigen Amtsgericht zu beantragen.
Das Verschollenheitsgesetz sieht vor, dass Menschen, die nicht innerhalb von zwei Stunden auf E-Mails, SMS und WhatsApp-Nachrichten antworten, offiziell für tot erklärt werden können.
Im Falle des vermissten Ralf P. stellte sich schließlich heraus, dass ein Magen-Darm-Infekt und der damit verbundene Toilettenaufenthalt die Kommunikationsfähigkeit einschränkte.
Zwischenzeitlich hob das Gericht die Todeserklärung wieder auf.
Da Ralf P. grob fahrlässig handelte, indem er die Toilette ohne Smartphone und Laptop aufsuchte, muss er mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.