Endlich: Antisemitismus erlaubt, wenn er gerappt wird!

Die beiden Gangster-Rapper Kollegah und Farid Bang gewannen am Donnerstagabend in der Kategorie Hip-Hop/Urban National den Echo für ihr gemeinsames Album „Jung, brutal, gutaussehend 3“.
Alle tumben Extremisten begrüßen die Entscheidung der Echo-Jury; denn gewaltverherrlichende und antisemitische Parolen sind von nun an erlaubt und gesellschaftsfähig – sie müssen nur als Rap performt werden! Im Krieg, in der Liebe und in der Kunst ist schließlich alles erlaubt!
Das sollten auch die spießigen Hinterbliebenen der Holocaust-Opfer begreifen, die immer gleich laut aufschreien, wenn ein „Künstler“ ihre ermordeten Angehörigen verhöhnt.
Vergleichende Metaphern müssen halt krass sein, damit sie gehört werden! Verstanden, Kollegaah?!
Gangster-Rapper-Gehirne definiert wie Hamster-Eier, grenzdebil grinsende Schwachmaten bei der Echo-Feier!
Bitte keine Aufregung! Ist nur Kunst, ihr schwulen Opfer!

Bildquelle: Selfmade Records, Farid Bang und KollegahCC BY-SA 2.0