Behördenwillkür: Jugendamt verweigert Unterstützung

Immer wieder stehen Jugendämter in der Kritik, weil sie ihr Wächteramt vernachlässigen und das Kindeswohl nicht angemessen schützen.

Nun erschüttert ein Fall aus Hannover die Öffentlichkeit.

Das Ehepaar Kevin und Jacqueline H. hat sich verzweifelt an den Sozialdienst der Behörde gewandt und eine Überforderungssituation gemeldet.

Jacqueline H.: „Unser Sohn Tyler Enrico Jason ist 3 Wochen alt und schläft immer noch nicht durch. Er benötigt quasi eine Rund-um-die-Uhr-Betreuung. Wir müssen ihn sogar füttern und tragen!

Das Ehepaar H. hätte gerne eine Betreuungskraft, die für Entlastung im Alltag sorgt.
Beispielsweise wenn Termine im Tattoo- und Piercingstudio anstehen, die Sonnenbank ruft oder der Stammtisch in der Kneipe besetzt werden muss.
Die zuständige Sozialarbeiterin spricht von normalen Elternaufgaben und hält einen Hilfeplan für überflüssig.
Kevin H. zeigt sich entsetzt: „Die ersten 3 Wochen mit dem Kind waren die Hölle! Wie sollen wir das auf Dauer nur aushalten? Wenn wir wenigsten wüssten, warum der Kleine permanent brüllt. Selbst das Sprechen haut nicht hin!
Die jungen Eltern wollen nun einen Anwalt beauftragen, um den berechtigten Wunsch nach Verantwortungsübergabe durchzusetzen:
Wenn wir schon keine kontinuierliche Alltagsunterstützung bekommen, dann verlangen wir wenigsten eine Inobhutnahme von Tyler Enrico Jason für drei Wochen pro Jahr. Wofür gibt es denn schließlich steuerfinanzierte Heime und Pflegefamilien?