Wenig Sold: Bundeswehrsoldaten als Flüchtlinge im Nebenerwerb

Der  Bundeswehr-Offizier Franco A., der als falscher syrischer Flüchtling Asylbewerberleistungen kassierte, handelte offenbar aus purer Einkommensnot!
Die Gehälter der Bundeswehrsoldaten reichen anscheinend nicht aus, um den Lebensunterhalt auskömmlich zu sichern.
Immer mehr Bundeswehrbedienstete gehen deshalb einer Nebenbeschäftigung als Flüchtling nach und bekommen so ergänzende Sozialleistungen von den zuständigen Landkreisen.
Der Nebenjob als Geflüchteter ist jedoch ziemlich aufwendig und mit erheblichen Anstrengungen verbunden.
Neben dem vorbereitenden Besuch des Sprachkurses „Gebrochenes Deutsch“ muss eine plausible Fluchtbiografie konstruiert werden.
Mit der Anerkennung als Flüchtling durch das „Bundesamt für Migration und Flüchtlinge“ (reine Formsache!) steht dann die Teilnahme an einem Integrationskurs und der Wechsel zum Jobcenter an. Allein das Ausfüllen des Hartz-IV-Formantrags ist anstrengend und kostet viel Zeit.
Für Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen kommt eine Solderhöhung definitiv nicht infage, denn der Bundeswehr-Etat ist knapp bemessen.
Die Bundeswehr möchte ihre Soldaten aber nicht im Stich lassen und plant deshalb eigene Flüchtlingsberatungsstellen in den Kasernen.
Bundeswehr-Sozialarbeiter sollen den „Flüchtlingen im Nebenerwerb“ beim Ausfüllen der Anträge helfen.
Die Bundeswehr: Mach, was sich wirklich lohnt!